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 Story von Gewidder Tomsen † Ventrue Vampir

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Simone Y
Gast



BeitragThema: Story von Gewidder Tomsen † Ventrue Vampir   Mo Nov 12, 2007 6:29 pm

*** † † Gewidder Tomsen - Seines Zeichen Ventrue Vampir † † ***

Meine Geschichte beginnt in der dunklen Zeit der Kirche. Man schreibt das Jahr
1413. Geboren in der Stadt der Päpste. Avignon. Einst war ich Theologe einer armen Gemeinde in den Mauern der großen Stadt. Als die Inquisition wieder einmal durch die Lande zog, wurde der Großinquisitor auf mich aufmerksam. Böse Pläne wurden um meine Person geschmiedet.

Als abschreckendes Beispiel sollte ich dienen, damit die Menschen Furcht vor dem Bösen bekommen und ihren Glauben an Gott stärken. Der Papst selbst entweihte mich. Die Scharlatane trugen ihren Rest mit bei. Untot und die Augen einer Katze um in der Nacht umherwandeln zu können. Laben sollte ich mich an dem Blut der ungläubigen und sollte verdammt sein bis in alle Ewigkeit.

Eines sollte mir verwehrt bleiben, die Erlösung meines Körpers durch die heilige Kirche. Die Heilige Kirche verbot mir jeglichen Umgang mit Waffen. So bin ich eigentlich immer auf der Flucht und Versuche meine Kämpfe mit meinem Kopf zu führen.

Nun wandere ich Jahrhunderte durch die Zeit, auf der Suche nach gleichgesinnten die mein Los mit mir teilen.


Charakter:
- Willensstark
- Ehrlichkeit
- Verbundenheit
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Gewidder Tomsen



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BeitragThema: Re: Story von Gewidder Tomsen † Ventrue Vampir   Mo Nov 19, 2007 11:50 pm

Stunde der Entscheidung


Es begab sich, dass ich in einem Moment der Unbeherrschtheit, einen meines Erachtens folgenschweren Fehler machte. Ich biss eine Bürgerin aus purem Zorn und Rachegelüsten und nicht um meine Durst nach Blut zu stillen. Der Duft des Blutes dieser Bürgerin verfolgt mich seit dem. Das Verlangen nach dem Blut treibt mich in den Wahnsinn. Doch die Bürgerin steht unter dem Schutz einer Kriegerin aus dem Clan der Krieger von Rhiannon. Um die Machtverhältnisse zu wahren und nicht unnötig unseren Clan in einen Krieg zu führen, bat ich unsere weise Empress um Rat. Ich tat gut an dieser Entscheidung.

Ich war erleichtert als die Empress mir meinen Fehler verzeihte, weil es ihrer Meinung nach kein Fehler meinerseits war.



Es bestand jedoch immer noch meine Gier nach dem Blut der Bürgerin. Die Empress und ich beratschlagten über einen gewagten Versuch . Da meine Herkunft nicht vollständig nachvollziehbar ist, könnte dieser Versuch mein Tot sein.

Ich könnte damals durch die Kirche verflucht worden sein, dann würde es meinen sicheren Tod bedeuten. Sollte ich von einem Vampir gebissen worden sein, stehen die Chancen gut, durch reines Blut eines Ventrues mich von jeglichem Ballast zu befreien.


Sie überließ mir die Entscheidung ob ich es wagen will. Und ob ich wollte. Die stetigen Zweifel meiner Herkunft. Erschaffen von der Kirche zur Abschreckung der Ungläubigen, keinen festen Platz in einer Reihe zu finden. Sollte ich die Wahrheit über meine Abstammung heraus finden.

Ich stimmte dem Versuch zu.
Die Lady Simone gab mir ihr Blut.

Plötzlich wankten meine Sinne. Ich sah Bilder aus vergangenen Zeiten. Ich sah mich in den Armen meiner Mutter. Weitere Bilder einer Kirche und des Papstes folgten. Unsagbare Schmerzen durchzogen meinen Körper und ich schrie wie von Sinnen: " Keine Schläge und keine Folter mehr ". Die Schmerzen zogen mit neuen Bildern einher. Ich lag nur mit einem Laken bedeckt in Kreuzform auf dem Boden einer Kirche. Gut gekleitete Kirchenmänner murmelten Gebete. Abermals durchzogen Bilder und Schmerzen meinen Geist. Mit den Füssen nach oben sah ich mich an ein Kreuz genagelt, und Scharlatane murmelten seltsame Gesänge.

Ich fiel zu Boden. War dies mein Ende?
Lady Simone versuchte mir auf die Beine zu helfen.
Die Schmerzen ließen nach. Wundmale am Hals, die ich vorher noch nie gesehen habe, fingen an zu bluten.
Plötzlich sah ich neue Bilder. Ich sah zwei Brüder. Ein Bruder erschlug den anderen. Ich sah Bilder von vier Engeln. Sie verfluchten den Bruder Namens Kain. Die Bilder verschwammen und ich kam wieder zur Besinnung.

Ich war mir sicher, das starke Ventrue Blut triumphierte über die Gesänge der Scharlatane. Sicher bin ich mir auch, daß ich nicht nur von der Kirche Verflucht, sondern auch von einem Vampir gebissen wurde. So habe ich zumindest einen Platz in den Reihen der Vampire und kann bei Gelegenheit auf die Suche nach meinem wahren Ursprung gehen.
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