World of Darkness

Leben in Secondlife
 
StartseitePortalGalerieSuchenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Elfenguide

Nach unten 
AutorNachricht
Lana Laval

avatar

Anzahl der Beiträge : 15
Alter : 36
Ort : Hagen
Anmeldedatum : 13.12.07

WoD
WoD: 1

BeitragThema: Elfenguide   Mi Apr 09, 2008 10:26 am

Es gibt viele Elfenvölker und alle unterscheiden sich,aber sind trotzdem
Vereint.

Hier eine Einführung in die Völker der Elfen !!!
Bitte Sorgfältig lesen,bevor Ihr Euch für ein Elfenvolk entscheidet,Danke !!
-----------------------------------------------------
Allgemeines Grundwissen der Elfen!

Erscheinung

Elfen besitzen eine schlanke, hochgewachsene Statur. Alle Elfenvölker erreichen im Normalfall eine Körpergröße von 1,90 m, wobei es auch vorkommen kann, dass einige von ihnen nur knappe 1,80 m oder sogar stattliche 2,20 m messen.
Generell ist zu sagen, dass Hochelfen meist größer sind als ihre Verwandten, die Grauelfen. Unter den Waldelfen liegt der Durchschnitt allerdings nicht selten bei 2,20 m. Alle Elfen besitzen feingeschnittene Gesichtszüge, katzenhaft wirkende Augen und die für alle Elfenvölker typischen spitz zulaufenden Ohren. Ihre Bewegungen sind schnell, fließend und zeichnen sich durch eine wirklich erschreckende Genauigkeit aus. Während Hochelfen eine relativ blass wirkende Hautfarbe besitzen ist jene der Grauelfen schon nahezu alabastern, wohingegen die der Waldelfen im Vergleich dazu generell dunkler ausfällt. Dies ist jedoch nicht das einzige äußerliche Unterscheidungsmerkmal.
Die Palette der Haarfarben ist bei den Hochelfen und Waldelfen wahrlich breit gefächert, während sie bei den Grauelfen im Normalfall zwischen grau, silber oder blonden Tönen variiert. Eine Abweichung dieses Umstandes deutet oft darauf hin, dass die beiden Elternteile unterschiedlichen Elfenvölkern angehörten. Die Augenfarben der Elfen können in allen nur erdenklichen Ausprägungen vorgefunden
werden, wie blau, silber, golden, bernsteinfarben oder sogar grün.


Fertigkeiten

Die Sinne der Elfen sind ebenso physisch wie mental sehr stark ausgeprägt. Sie besitzen einen feinfühligen Seh-, Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn, der es ihnen erlaubt nahezu jeden Aspekt des Lebens weitaus intensiver wahrzunehmen. Im Vergleich dazu ist die Wahrnehmungsgabe der Waldelfen in einigen Bereichen jedoch weitaus stärker ausgeprägt als jene ihrer Verwandten. Alle Elfen sind seit jeher ein äußerst magische Völker und es ist ein natürlicher Umstand, dass
jeder von ihnen Talent in der Kunst der Zauberei besitzt. Ihre enge Bindung an das arkane Gewebe erlaubt es ihnen, dieses äußerst präzise intuitiv zu beeinflussen um dessen Kräfte nach ihrem Willen zu lenken oder zu formen. Ihr Schicksal ist untrennbar mit jenem der Magie verbunden und sollte sie jemals von dieser Welt schwinden, so werden es auch die Elfenvölker tun. Das Alter eines Elfen lässt sich sehr schwer bestimmen. Alle Elfenvölker durchleben eine körperliche Entwicklung bis zu zwei Dekaden [20 Jahren] wobei ab diesem Augenblick die Zeit für sie sprichwörtlich stehen bleiben zu scheint. Natürliche Krankheiten sind ihnen fremd, jedoch können starke Gifte oder schwere Verletzungen ihrem Leben ein Ende setzen. Aus diesem Grund können Elfen für die Maßstäbe anderer Völker ein ungeheures Alter erreichen ehe sie von
dieser Welt schwinden.


Kultur

Alle Elfenvölker würden sich selbst und ihren Verwandten niemals Leid zufügen oder sich bekriegen. Es ist fundamental in ihrer Psyche verankert, ihrem eigenen Volk nicht zu Schaden. Eine Ausnahme bilden hier die so genannten Gefallenen, doch aus Sicht aller anderen Elfenvölker sind diese Ausgestoßenen ein Schandfleck, der beseitigt werden muss. Sie würden einander niemals verraten oder gar ihre ursprüngliche Lebensart aufgeben um beispielsweise unter den so genannten "niederen Völkern" zu leben. Keines der Elfenvölker glaubt an
Götter wie es die Zwerge oder Menschen tun. Einzig und allein das Gleichgewicht der Kräfte von Entstehung und Vergehen wird von ihren Völkern anerkannt.

-----------------------------------------------------

Hochelfen


Wesenszüge

Hochelfen zählen zu den friedlicheren, vergnügungswilligeren Elfenvölkern. Sie lieben es berauschende Feste zu feiern und sich der Perfektionierung ihrer Künste hinzugeben, sei es nun der Umgang mit der Waffe, der Magie oder einem Handwerk. Hochelfen besitzen einen stark ausgeprägten Sinn für Ästhetik, was dazu führt, dass sie sich gerne mit allerlei Kostbarkeiten umgeben. Ihr hohes Selbstwertgefühl sorgt mitunter dafür, dass sie unter anderen Völkern als äußerst dekadent und arrogant gelten. Dazu trägt ebenso ihre mangelhafte Bereitschaft bei, einen schlichten Lebensstil zu führen. Hochelfen versuchen ihre Ziele meist mit wohl bedachter Diplomatie zu erreichen, die von List und Fintenreichtum gezeichnet ist. Sollten sie hierbei jedoch fortwährend auf Widerstand stoßen oder ihres Erachtens Verhandlungen keinen Sinn ergeben, sind
sie auch bereit, weitaus drastischere Mittel in Erwägung zu ziehen wie etwa
bewaffnete Auseinandersetzungen oder gar achtsam geführte Kriege.


Kultur

Die Adelsfamilien der Hochelfen führten ihr Volk schon seit unzähligen
Jahrhunderten durch Zeiten des Friedens und der Konflikte. Sie sind in
sogenannten Häusern organisiert, die je von einander unterschiedliche
politische Bestrebungen besitzen. Die einflussreichsten Anführer der
Adelsfamilien wohnen immer einem so genannten "hohen Rat" bei, der über die Geschicke ihrer Heimat in letzter Instanz bestimmt. Nichtadlige Häuser sind den adligen unterstellt, jedoch existieren für sie je nach Region verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten. Unter den Hochelfen nimmt die Politik in allen nur erdenklichen Auswüchsen einen fundamentalen Bestandteil der Gesellschaft ein.
Ihre Häuser konkurrieren untereinander um Macht und Einfluss innerhalb ihres Herrschaftsgebietes. Der Handel mit anderen Völkern spielt hierbei eine nicht unbedeutende Rolle, denn er ist mitunter der Quell für den schier unermesslich wirkenden Reichtum vieler Hochelfen. Dieses Vorgehen wird insbesondere von anderen Elfenvölkern, die einen eher schlichteren Lebensstil verfolgen oder zurückgezogener leben, offenkundig missbilligt. Es gibt keine Unterscheidung des Standes zwischen männlichen und weiblichen Hochelfen. In ihrem Familienleben nimmt die Erziehung ihrer Kinder einen wichtigen Stellenwert ein,
da sie meist, trotz all der prunkvollen Dinge die sie umgeben, der größte Schatz ihrer Eltern sind. Obwohl unter den Hochelfen auch eine Art Seelenbindung existiert ist diese für sie nicht zwingend, um ein Kind zu zeugen. Hochelfen wechseln durchaus innerhalb ihres langen Lebens öfter ihren Partner, sei es nun aus rein politischen Gründen oder der wahren Liebe willen. Eine Hochelfe bringt normalerweise nicht mehr als zwei Kinder zur Welt. Die ersten Dekaden verbringt der Nachwuchs unter den schützenden Augen seiner Eltern, ehe er sich immer weiter von diesen löst um seinen eigenen Künsten besser nachgehen zu können oder in die Welt hinaus zu ziehen.

Verhalten gegenüber anderen Völkern

Generell versuchen alle Hochelfen gegenüber fremden Völkern, mit Ausnahme ihrer Verwandten oder dem Volk der Zwerge, eine gewisse Distanz zu wahren. Andere Elfenvölker werden von ihnen wie ihre eigenen Brüder und Schwestern behandelt, allerdings haben diese weitaus mehr unter ihrer Dekadenz zu leiden. In den so genannten niederen Völkern sehen sie teilweise eine Bedrohung oder auch ein
zweckdienliches "Werkzeug", das ihnen nützlich sein könnte. Das Verhältnis zu den Menschen beruht beispielsweise nur auf politischen oder wirtschaftlichen Bündnissen, die den Hochelfen oftmals mehr Nutzen bringen als ihren eigentlichen Bündnispartnern. Halbelfen zählen unter ihnen nicht wirklich als Brüder oder Schwestern und werden niemals besser behandelt als die Angehörigen anderer niederer Völker. Dem Volk der Zwerge zollen sie jedoch tiefsten Respekt und es kommt auch nicht selten vor, dass sie mit ihnen gemeinsam in den Krieg ziehen. Zu ihren verhassten Feinden zählen die Dunkelelfen, welche auch als die
"Gefallenen" bezeichnet werden. Sie werden von den Hochelfen meist gemieden oder wenn sich eine passende Gelegenheit bietet auch mit verschiedensten Mitteln bekämpft. Den primitiveren Völkern der Orks und Goblins hingegen können die Hochelfen nur sehr wenig abgewinnen, da sie diese als rückständig erachten. In ersteren sehen sie meist eine potentielle Bedrohung und ihren nahestehenden Verwandten können sie keinerlei Vertrauen entgegen bringen.

=============================

Grauelfen


Wesenszüge

Grauelfen gelten als kriegerisches, radikales und unnachgiebiges Volk, das wann immer es bedroht oder gereizt wurde ohne Gnade zurückschlug. Sie zögern keinesfalls einen für sie verhassten Feind zu jagen, um ihn ohne Skrupel zur Strecke zu bringen. Sollten sich die Grauelfen jemals verraten fühlen, so wird es wohl niemals mehr zur Versöhnung kommen. Stolz, Gehorsamkeit und absolute Loyalität gegenüber ihren Anführern sind fundamentale Wesenszüge die sie ihr
Eigen nennen. Grauelfen besitzen zwar einen ausgeprägten Sinn für ästhetische Dinge, jedoch keinen Hang zu Verschnörkelung oder Kitsch. Diese Eigenheit führt dazu, dass sie im Vergleich zu ihren Verwandten einen eher schlichteren Lebensstil bevorzugen. Neben Macht und Einfluss wird unter ihnen viel Wert auf die Perfektionierung eines Pfades gelegt, sei es nun der Umgang mit einer Waffe, der Magie oder ein zweckdienliches Handwerk.


Kultur

Seit unzähligen Jahrhunderten führen die Adelsfamilien der Grauelfen ihre
Völker durch Perioden des Friedens oder der Konflikte. Sie organisieren sich in sogenannten Häusern, wobei hier zwischen den Ständen unterschieden wird. Die Anführer der Adelshäuser wohnen einer Versammlung bei, die sich als "hohen Rat" bezeichnet, jedoch herrscht von hier aus nur einer der ihren als König über das gesamte Volk. Grundsätzlich gilt, dass nichtadlige den adligen Häusern in allen
Belangen unterstellt sind, jedoch auch Aufstiegschancen besitzen um selbst einen solchen Status zu erreichen. Die Grauelfen legen im Vergleich zu ihren anderen Verwandten am stärksten Wert darauf, Wissen zu erlangen und ihre eigenen Fertigkeiten zu perfektionieren. Ein jeder von ihnen ist dazu in der Lage sich im Falle eines bevorstehenden, bewaffneten Konfliktes auf irgendeine Weise selbst zu verteidigen, sei es nun durch die Nutzung einer Klinge, des Bogens oder der Magie. Grundsätzlich sind beide Geschlechter unter den Grauelfen
gleichberechtigt. Das Familienleben und damit die Fortbildung des Nachwuchses ist ein wichtiger Aspekt innerhalb ihres gesellschaftlichen Gefüges. Grauelfen sind nur in der Lage aus einer Seelenbindung heraus Kinder zu zeugen, und diese kann nur mit anderen Elfen reinen Blutes eingegangen werden. Sind die beiden Partner einmal eine solche Verbindung eingegangen, ist es für sie unmöglich diese jemals wieder zu lösen. Die beiden Elfen sind fortan geistig miteinander verbunden und teilen gemeinsam somit zusammen Freude wie auch Leid. Eine
Grauelfe ist in der Lage einem oder manchmal sogar zwei Kindern innerhalb ihres Daseins das Leben zu schenken. Ihren Nachwuchs behüten sie innerhalb der ersten Dekaden mit strengen, wachsamen Augen, ehe sich dieser mit fortschreitendem Alter von ihnen löst. Wenn die Zeit gekommen ist entfernen sich die Kinder der Grauelfen immer weiter von ihrer restlichen Familie um ihre eigenen Künste zur
Meisterschaft zu bringen.

Verhalten gegenüber anderen Völkern

Den Grauelfen fehlt es an der Geduld und Gutmütigkeit im Umgang mit niederen Völkern. Sie begegnen anderen Elfenvölkern meist zurückhaltend und oft auch etwas distanziert. Dennoch würden sie ihre Verwandten ebenso wie ihresgleichen bis zum letzten Atemzug verteidigen. Das Volk der Zwerge genießt unter den Grauelfen ein hohes Ansehen. Schon oft zogen beide Völker gemeinsam in denKrieg und standen einander in Zeiten größter Not bis zur letzten Stunde bei.
Die Grauelfen besitzen ein sehr gestörtes Verhältnis zu den Menschen und sehen in ihnen meist nicht mehr als potentielle Feinde, nicht nur für andere
Elfenvölker oder die Zwerge, sondern auch für die Welt an sich. Sie bringen ihnen keinerlei Vertrauen oder gar Zuversicht entgegen. Die Dunkelelfen zählen zu ihren verhassten Feinden, die wenn immer es möglich ist bekämpft werden. Für die Grauelfen stellen sie Verräter dar, denen für ihre blutigen Taten niemals vergeben werden darf. Halbelfen sind ihnen zudem ebenso wie die Gefallenen verhasst, womit ihnen nicht einmal mehr zugestanden wird, ein "richtiges Lebewesen" zu sein, sondern vielmehr eine dunkle Kreatur. Sie werden ständig gejagt, gedemütigt und im schlimmsten Fall sogar getötet. Dem primitiven Volk
der Orks zollen die Grauelfen insgeheim einen gewissen Grad an Respekt aufgrund ihrer Furchtlosigkeit. Sie werden von ihnen meist gemieden und wenn es notwendig ist auch mit aller Härte bekämpft. In den Goblins sehen die Grauelfen nur ein Volk, dem besser keinerlei Vertrauen entgegengebracht wird.

_________________
Lebe jeden Tag, als wäre es der Letze, denn es könnte Dein Letzter sein

Das Leben ist wie ein Spiel, wenn man aufgibt, hat man verloren

Ein Tag ohne Lachen, ist ein verlorener Tag
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lana Laval

avatar

Anzahl der Beiträge : 15
Alter : 36
Ort : Hagen
Anmeldedatum : 13.12.07

WoD
WoD: 1

BeitragThema: Re: Elfenguide   Mi Apr 09, 2008 10:33 am

=============================

Waldelfen


Wesenszüge

Der Waldelf ist die scheuste und seltsamste aller Elfenarten. Sie zeigen sich nur selten und sind stark mit dem Wald verbunden. Es wird gesagt, um ihr Wesen zu verstehen muss man erst den Wald verstehen können. Sie sind friedliebend und meiden Kämpfe selbst wenn man versucht sie zu provozieren. Doch keinesfalls sollten sie deswegen unterschätzt werden, denn auch die Waldelfen setzen sichzu wehr, sollten sie in Gefahr sein oder etwas ihren Lebensraum bedrohen. Sie sind ausgezeichnete Jäger und Fährtenleser und als Bogenschützen unübertroffen. Kaum ein anderes Wesen wird sich mit jenem naturverbundenen Volk im Wald messen
können. Im Vergleich zu den Hoch- oder Grauelfen sind auch Waldelfen magisch begabt, doch streben sie nicht auf die selbe Weise ihrer Verwandten nach Wissenund Perfektion.


Kultur

Ein Waldelf lebt in einer Gemeinschaft, einer Sippe die "Sala" genannt wird. Innerhalb dieser Gemeinschaft gibt es keine Hierarchie, jeder Elf folgt seinem Weg wie er es für richtig hält, sofern es ihn selbst betrifft. Waldelfen suchen die Harmonie und die Verbindung innerhalb ihrer Gemeinschaft, so dass sie auch keinem anderem Elf etwas antun würden, das gegen seine Wesensart geht. Waldelfen wählen ihren Sprecher und Führer von Situation zu Situation, jener erwählte Elf wird als Sprecher für die Sippe für den Moment anerkannt. So können sie an einem Tag mal dem besten Jäger der Gemeinschaft folgen und am nächsten einer mächtigen Heilmagierin. Grundsätzlich sind sie jedoch dem Amt
der Autorität abgeneigt, da dieses nicht in ihre Art passt.
Bis auf das Eó gibt es für die Waldelfen kein Gesetz. Das Eó ist das natürliche Gerechtigkeitsempfinden des Elfen. Ein Elf legt soviel Wert auf die Meinung seiner Mitelfen, dass wenn er sich mal in Widerspruch mit den anderen befindet, er deren Meinung akzeptieren wird. Im Großen und Ganzen gibt es für die Waldelfen nur eine Strafe, das ist der Ausschluss aus der Gemeinschaft. Der Verlust würde einer Selbstverstümmelung gleichkommen. Das schlimmste Urteil, das für Waldelfen schlimmer wäre als der Tod, ist die Verbannung, dies wird über Elfen verhängt die ein nicht wieder gut zu machendes Vergehen hinterlassen haben. Sei es an Leib, Seele oder Mandra von Mitelfen oder dem Wald. Nach einem
Zauber, den die Sippe über den Schuldigen verhängt, findet der Verbannte nicht mal seinen eigenen Wald oder gar die Sippe wieder. Gold oder Besitz kennen die Waldelfen nicht. Einzig und allein ihre Iama (Musikinstrument, Bogen) wird als etwas das ihnen gehört akzeptiert, da dies Dinge sind, die zu einem Waldelf gehören wie sein Arm. Zerbricht nur eines dieser Dinge, so heißt es, stirbt auch der Elf.

Jeder Waldelf würde ohne nachzudenken einem Geschöpf das friert oder hungert seinen Mantel oder Nahrung überlassen. Natürlich würde keiner von ihnen auf die Idee kommen, nur da sie keinen Besitz kennen, einem anderen den Stuhl auf dem er sitzt wegzuziehen. Es kommt jedoch oft zu Problemen mit anderen Völkern, da der Waldelf vielleicht ein Tier oder einen Gegenstand mitnimmt den er benötigt, ohne zu fragen. Grundsätzlich ist es für sie undenkbar, mehr aus ihrer Umwelt
zu nehmen als das was sie tatsächlich zum Leben brauchen. Auch da kommt es oft zu Problemen mit den niederen Völkern, da diese aus Sicht der Waldelfen zuviel aus dem Wald entnehmen. Das Leben eines Elfen und dessen Dauer hängt wohl mit seinem Lebensinhalt zusammen. Wenn ein Waldelf fühlt, dass er seinen Zweck erfüllt hat, nimmt er innerlich befriedigt Abschied von der Welt und vergeht innerhalb weniger Tage. Wie ein Künstler, der allein beurteilen kann wann sein Werk vollendet ist, so weiß auch ein Elf, dass er nun alles vollbracht hat, was ihm bestimmt war. Er fühlt keine Trauer, weil ja jegliches weitere Tun sinnloswäre.

Grundsätzlich gilt, dass die Erkenntnis, zu welchem Zweck der Elf auf der Welt wandelt, den meisten in einer Art Wahrtraum offenbart wird. Der Waldelf muss nach diesem suchen und es kann passieren, dass er durch widrige Umstände aus dem Leben scheidet, ehe sich dem Elfen ein solcher "Lebenstraum" offenbarte. Waldelfen fällt es schwer, mit den niederen Völkern wie dem der Menschen zu leben. Deren Lebensweise ist verbunden mit dem Wort "badoc". Dieser Begriff lässt sich nicht übersetzen und für die Elfen ist das Wort "badoc" selber "badoc". Das Wort zu sagen oder es gar zu denken, ist für den Waldelfen ein Graus. Ein Elf wird Badoc wenn er seine ursprüngliche Lebensart verliert. Das
Wirken der Menschen lässt viele Elfen vom alten Weg abkommen. Deshalb ist das Volk der Elfen sehr vorsichtig im Umgang mit ihnen. Zu dem bedeutungsvollsten Handwerk der Waldelfen gehört das Formen des Holzes. Es gelingt ihnen, ihren Wald zu formen und ihre Städte, sogar ihre Waffen sind aus dem lebendigen Holz der Bäume geschaffen. Das Formen solcher Dinge benötigt die Seelenkraft des Elfen um es am Leben zu erhalten. Diese Kunst ist nur im Volk der Waldelfen zu finden.


Seelentier

Jeder Waldelf hat ein Seelentier, schon in jungen Jahren wird er sich zu einem Tier besonders hingezogen fühlen, dessen Tiergestalt er nicht selten annehmen kann. Das Wesen des Tieres entspricht dem des Elfen. Auf der Suche nach diesem Wesen zieht sich der Elf für einige Zeit zurück um es zu beobachten und sich dessen Art anzueignen um am Ende so zu sein wie sein Seelentier.

Namen

Der erste Name wird einem Waldelfen gegeben, sobald er sich im Mutterleib regt. Er soll Platz und Sinn des Elfen in seiner Welt darstellen. Um einen waldelfischen Namen zu bilden kann man zum Beispiel die Endungen -ion, -iel, -riel ... an ein Isdira-Wort anhängen. Beispielsweise Sanyariel, in diesem Namen steckt das Wort Sanya, was für Freund, Einladung, Gast oder Gruß steht.

Der Zweitname ist oft allen Mitgliedern einer Sippe oder einer Gruppe, die sich zusammengehörig fühlt, gemein. Aber er kann auch ein ganz persönliches Attribut eines Elfen sein, das er sich im Laufe der Zeit verdient hat. Eine Art Kosename oder Charakterbezeichnung innerhalb der Sippe. Ein Elf stellt sich selten mit diesem Namen vor. Die Nennung des Zweitnamens erfolgt nur dann, wenn der Elf glaubt, sein Gegenüber auf seine Wesensart vorbereiten zu müssen. Ein Beispiel
wäre "Nebeltänzer" als Zweitname. Dieses Attribut könnte wortwörtlich ausagen, dass der Elf es vor allen Dingen vorzieht, im Nebel zu tanzen. Jedoch können auch tiefere Bedeutungen dahinter liegen, die man erst erfährt, wenn man sich eine Weile mit dem Elfen auseinander gesetzt hat. Der Zweitname "Nebeltänzer" könnte zum Beispiel auch darauf hinweisen, dass man einen äußerst geschickten Krieger vor sich hat, der unübertroffen in den Nebeln der Wälder agiert. Es bleibt der eigenen Vorstellung überlassen, wie tief man den Zweitnamen greifen
läßt...

Der dritte Name ist nur dem Träger selbst bekannt. Er erfährt ihn in einer Art Vision oder in der ersten Situation von größter Gefahr. Der wahre Name ist die vollkommene Beschreibung seiner Wesensart, und manche Elfen erfahren ihren Seelennamen nie. Den Seelennamen zu nennen bedeutet für den Elf, sich vollkommen auszuliefern, und deshalb nennt er den wahren Namen nur einmal in seinem Leben, bei einer Seelenhochzeit. Eine solche Hochzeit kommt höchstens alle hundert Jahre vor, hierbei verschmelzen zwei Seelen miteinander. Beide wissen ab dem Moment der Verschmelzung, was der andere denkt oder fühlt. Stirbt einer der Seelenpartner, kann man sicher sein, dass der andere binnen einiger
Stunden folgen wird, egal wie weit sie getrennt sein mögen. Der dritte Name ist auch nur den Waldelfen bekannt. Einige andere Elfenarten halten dies teilweise sogar für ein Märchen.

Kein elfischer Name existiert zweimal. Er ist einmalig und der Elf ändert ihn nur, wenn er meint, seine Art habe sich verändert, so dass der Name nicht mehr zu ihm passt. In diesem Fall wählt er sich einen neuen.

Verhalten gegenüber anderen Völkern

Anderen Elfenvölkern werden die Waldelfen gegenübertreten, als seien es
Angehörige ihres eigenen Volkes. Sie machen keinen Unterschied zwischen ihnen und ihren eigenen Schwestern und Brüdern. Fasziniert und abgestoßen zugleich sind die Waldelfen von dem kleinen bärtigen Volk, dessen Hang zu Besitz und Reichtum bei ihnen auf Unverständnis trifft. Sie versuchen verständnisvoll und respektvoll mit dem Zwergenvolk umzugehen. Jedoch gibt es vieles, was auf beiden Seiten zu Verwirrung und auch Problemen führen kann. Beide Völker verstehen sich untereinander trotz allem sogar oft besser als mit dem jungem
Volk der Menschen. Treffen Waldelfen auf Dunkelelfen oder Orks, wird es über kurz oder lang zu einem Konflikt kommen. Die Feindschaft zu den beiden Völkern ist so alt und tief verwurzelt, dass keinerlei freundliche Gefühle möglich sind. Die Dunkelelfen sind gefallene und befleckte Elfen, deren Abweichung vom Weg so stark ist, dass ein jeder Waldelf nicht umhin kommt, das gefallene Volk zu verabscheuen. Die Orks liefern sich seit Jahrhunderten erbitterte Kämpfe mit den Elfen, so dass sie ebenso wie die Gefallenen zu Seelenfeinden geworden sind. Dem Volk der Goblins treten sie mit gemischten Gefühlen gegenüber. Da jene sehr
naturverbunden leben, werden sie von den Waldelfen als ein Lebewesen des Waldes akzeptiert. Jedoch wissen die Waldelfen, dass man die kleinen grünen Gestalten besser mit Vorsicht betrachtet. Den Menschen stehen sie grundsätzlich friedlich gegenüber, sofern jene nicht versuchen, dem Wald zu schaden oder andere Brüder und Schwestern anzugreifen. Die Waldelfen halten die Menschen für seltsame junge Kreaturen die ihren Weg noch nicht kennen.

-----------------------------------------------------

Es gibt natürlich noch einige Elfenvölker mehr, aber alle aufzuführen wäre nun zu viel gewesen. Aber wer weiß wenn jemand lust hat kann er gerne noch die fehlenden Völker aufführen !

Nurd´dhao!

König der Elfen
Kiju Rolargra ((Kiju Tenk)

_________________
Lebe jeden Tag, als wäre es der Letze, denn es könnte Dein Letzter sein

Das Leben ist wie ein Spiel, wenn man aufgibt, hat man verloren

Ein Tag ohne Lachen, ist ein verlorener Tag
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
Elfenguide
Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
World of Darkness :: das ALTE WOD-
Gehe zu: