World of Darkness

Leben in Secondlife
 
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 Das Feuer

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Nebula Vacirca

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BeitragThema: Das Feuer   Fr Apr 18, 2008 3:44 pm

Nebula Vacirca kniet in der Kirche, um sie herum aufgestellt sind Kerzen. Eine kleine Schatulle steht vor ihr. Sie schaut gebannt darauf und grinst.

Sie beginnt zu beten: Oh Kain, erhör mein Flehen...Gib mir das Feuer der Zerstörung....Lass es mich tragen um mich deiner würdig zu erweisen...Lass mich innerlich brennen um meinem Prinzen und unserer Familie zur Seite stehen zu können. Ich werde mit deiner Zustimmung die Schachtel, die man mir gab öffnen und den Dingen freien Lauf lassen...

Sie schaut auf und öffnet die Schatulle. Ihr Körper ist überzogen mit seltsamen Zeichen und das Herz an ihrer kette brennt...nun hat es begonnen...

das Feuer...

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Nebula Vacirca

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BeitragThema: Re: Das Feuer   Mo Mai 12, 2008 12:45 am

Kein Mensch hat je mein Handeln stoppen können, keiner war je auch nur annähernd in der Lage mich umzustimmen, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt hatte. Deshalb lief ich wie selbstverständlich durch Darkness und fühlte mich wichtig, anbetenswürdig, einfach königlich. Ein Ventrue fühlt oft, dass die Macht ihm zu Kopfe steigt, aber normalerweise hat er/sie es unter Kontrolle, kann sich beherrschen und weiss, dass oberflächlich gesehen die Königin Oberhaupt des Landes ist und die Ventrue sich zurückhalten müssen. Diese Schatulle hat einiges verändert. Nebula konnte sich kaum mehr beherrschen, nahm sich was sie wollte, man erinnere sich an den tapferen Krieger Rhiannons, der ihr richtig verfallen war und sie ihn wie Dreck behandelte, wie einen besseren Hund. Innerlich loderte etwas, sie hatte vergessen was es war, aber sie würde es bald zu spüren bekommen. Ihr Handgelenk tat weh, sie sah den roten Striemen und wunderte sich, da ihr nicht klar war, dass sie wenn es Tag wurde, sich selbst fesseln musste um nicht in die Sonne zu gehen. Sie war ihres Vampir-Ichs zwar bewusst, aber sie hatte eine starke Affinität für Feuer und Licht entwickelt, verletzte sich dadurch immer wieder selbst und dennoch vergass sie die Schmerzen im Bruchteil einer Sekunde wieder und die Wunden heilten. Was mag nur mit ihr geschehen sein?

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BeitragThema: Re: Das Feuer   Di Mai 13, 2008 11:15 am

Es ist Tag, ich haben innerlich noch nie so sehr gelitten, die Sonnen nicht sehen zu können. Angst durchflutet meinen Körper, diese Gier nach allem, was mir versagt ist treibt mich noch in den Wahnsinn.

Mein Herz brennt, nicht nur meine Kette, auch innerlich scheine ich zu verglühen.

Oh Kain, wer kann mir nur helfen? Wer kann diese Selbstzerstörung verhindern? Ich werde noch verrückt! Wo ist mein Liebster um mich zu retten? Wo meine Familie um den größten Schaden abzuwenden?

Ich werde nicht hinaus gehen um zu sterben, ich werde mich selbst aber nicht ewig zusammen reissen können um eine Minute, vielleicht auch zwei direkt in das Licht sehen zu können und einmal wieder zu fühlen, was es bedeutet hat ein Mensch zu sein.

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BeitragThema: Re: Das Feuer   Mi Mai 14, 2008 11:23 am

Ein Lichtstrahl weckt mich, ich stehe auf und öffne die Fenster, ich rieche Meer und spüre, das es Sommer wird....ich gehe Richtung Strand, die Sonne wärmt meine Haut und ich bin glücklich...

Ich finde mich inmitten eines Fegefeuers, ich verbrenne, meine Haut wird rabenschwarz.....ich schreie um Hilfe doch niemand ist da....

Ich wache auf...es war nur ein Traum, ich sehe auf meine Hände und sie sind mit Narben übersäht, ich höre Schmerzensschreie und weiss urplötzlich, dass sind die Schreie derer, die ich tötete...ich werde panisch, verstecke mich in der dunkelsten Ecke...kann kein Blut mehr sehen und riechen...

Plötzlich wird mein Blick klar: Sie ist schuld daran, sie hat mir das angetan...

Ich erinnere mich zurück und denke an gestern, wo ich mit Sir Drake auf Rhiannon diese junge Frau traf...

Die Lady schien fremd zu sein, sie suchte den Schmied, wollte eine Anstellung bei ihm. Meine Sinne verliessen mich, mein Blutdurst übermannte mich, ich sah nicht die Gefahr. Sir Drake hielt sie fest, ich biss zu und binnen weniger Sekunden spürte ich es...

...ich war vergiftet...ich spuckte das Blut aus....setzte mich...verfluchte dieses Gör und suchte wie wild in meinem Rock nach dem Blut des Prinzen, als ich es fand trank ich hastig um meinem Tod zu entgehen und sank erleichter zu Boden. Zum Glück hatte ich es früh genug gemerkt...

Ich wies Sir Drake an der Lady einen Trank zu verabreichen, der sie vergessen lässt, leider trank sie nur die Hälfte, ich hoffe das reicht....es wäre nicht gut, wenn sie sich erinnert, anscheinend weiss sie nicht was sie ist und ich vermag es nicht auszusprechen...

Zurück in Darkness ging ich als allererstes in mein Geschäft und trank einen selbstgemischten Tee um das Gift, auch wenn es augenscheinlich wenig war aus meinem Körper zu lassen...seither plagen mich Albträume und auch die Sucht nach Feuer wird immer stärker...

...mir ist heiss und ich gehe hinauf in den Turm um mich abzukühlen...das Herz an meiner Kette flammt auf und verbrennt meine makellose Haut, sie sogleich wieder heilt, aber dieser Schmerz ist eine Wohltat im Vergleich zu den Qualen meiner Seele...

...oh Kain lass diese Stimmen aufhören zu schreien...sie machen mich noch wahnsinnig...

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BeitragThema: Re: Das Feuer   Mi Mai 14, 2008 5:00 pm

aus Sicht der "Lady" am morgen "danach":


Wie in einem Krampf kommt sie zu Bewusstsein und erwacht aus einem Albtraum.
Ihr Körper zuckt. sie öffnet schnell ihre Augen und schaut sich in Panik um..
Sie sieht Bäume... Felsen und Gras.. vom Morgentau durchnässt.
Da bemerkt sie wie jemand oder etwas ihre Beine umklammert..
schaut hinunter und bemerkt das sie selbst ihre Arme krampfhaft um ihre Beine geschlungen hat.

Sie löst die Umklammerung und versucht klar zu werden. Wo ist sie?
Dieser Ort .. sie kennt ihn nicht.
Verschwommene Erinnerungen aus dem Traum huschen durch ihren Kopf.
undeutlich sieht sie etwas Rotes.. ein Kleid.. ein prunkvolles Kleid.. getragen von einer Frau.. Die Gesichtszüge

verwaschen.. aber da ist mehr. Eine Gestallt komplett in Schwarz.. die Berührung kalt. wie Metall.
Bei dem Gedanken erschaudert sie..

Sie versucht mehr zu erkennen.. doch die Bilder in ihrem Kopf verschwimmen.. wirbeln durcheinander und
verblassen. Nichts weiteres will sich offenbaren.

Ihr Leib zuckt erneut, langsam wird sie sich selbst wieder bewusst. "Wo bin ich?" flüstert sie zu sich selbst.
Nach einem Moment der für sie wie eine Ewigkeit wirkt sammelt sie sich und tastet nach ihrem Beutel.

Der Beutel mit ihren Habseeligkeiten... Sie öffnet ihn hastig und durchsucht ihn.. "welch ein Glück" entweicht es leise
ihrem Mund als sie erkennt das ihre spärlichen Besitztümer alle noch bei ihr sind.

Sie steht langsam auf und fühlt wie die kleinen Tropfen des Morgentaus ihr Bauernkleid durchnässt haben.
Ein leises Seufzen entweicht ihrer Kehle... sie streicht die Falten glatt und zupft einige Grashalme vom Stoff.

Sie dreht sich im Kreis und entschließt sich einfach in eine Richtung zu gehen...
Leise murmelt sie zu sich selber " irgendwann... irgendwo muss ich doch wen Finden. es können doch nicht alle verschwunden sein.
War nicht gestern hier irgendwo eine kleine Stadt? hmm ich sollte sie finden.. vielleicht kann ich mir dort etwas zu Essen erarbeiten..
"

Sie seufzt und in ihrem Kopf steigen die Erinnerungen an ihre Vergangenheit hoch.. bis zu dem Punkt als sie vor drei Jahren
genau wie heute in einem Wald aufwachte.. damals hatte sie allerdings schmerzen.. ihre Haut brannte.. aber sie wusste genau
wie jetzt nicht wo sie war.
Sie beginnt zu grinsen.. Denn DIESMAL weiß sie wer sie ist. Lexa, eine Bürgerin... talentiert in der Schmiedekunst..

Sie schlendert durch den Wald.. in der Hoffnung endlich jemanden zu begegnen der ihr weiterhelfen kann..
Ihr Magen knurrt ...
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BeitragThema: Re: Das Feuer   Mo Mai 19, 2008 10:58 am

Alles wirr...das darf doch nicht sein...Königin entführt samt Kind...von Luzifers Helfern verschleppt...

All dies hört sie nur am Rande, sie war nicht dabei, sie kauerte im Ventrue Turm und kämpfte gegen ihre eigenen Dämonen...

Sie hört grelles Lachen, Kinder spielen am Fluss, es ist Sommer. Plötzlich ist das Wasser blutrot. Sie sieht sich selbst über eines der Kinder gebäugt und dann....nein nein...das Kind schreit um Hilfe...sie sieht ihr eigenes Gesicht im Wasser...eine hässliche Fratze und scharfe Fangzähne, der Mund blutverschmiert...

Schweißgebadet wacht sie auf...sie ist verängstigt...zittert am ganzen Körper...Ist das wirklich wahr?...Ist sie solch ein Monster geworden?...

Zitternd begibt sie sich in die Bibliothek und setzt sich hinter den großen Schreibtisch ihres Prinzen. Sie studiert stundenlang die Aufzeichnungen, die sie selbst nieder schrieb. Erinnerungen an das Menschsein, Geschichten über Kriege, Opfer, den Genuss des Blutes und sie beruhigt sich langsam wieder.

Ja, sie ist eine stolze Ventrue, hat sich verdient gemacht um ihren Posten in Clan und stets die Familie über ihr eigenes Wohl gestellt...warum nur quälen sie auf einmal Zweifel?...Warum kann sie die Vergangenheit nicht los lassen?...

Sie beschaut sich das Kästchen und lächelt. Hier drin steckt all ihr Leben, ihre Zukunft und eine Macht, die sie stark machen wird und mächtig. Aber ist sie bereit gewesen als sie es öffnete? Wahr es vielleicht zu früh? Sie fühlt sich schwächer denn je und ihre Sinne täuschen sie immer öfter...oder ist gerade das der Prozess des Wandels?

Sie sieht das Buch Nod auf dem Tisch und öffnet es...sie beginnt zu lesen und hofft damit ihre inneren Dämonen zu besiegen...

...nach mehreren Stunden schläft sie endlich über den Büchern ein und das erste mal seit langem hat sie keinen schrecklichen Traum, sondern träumt von ihrem Liebsten, der in Gedanken immer bei ihr ist...

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BeitragThema: Re: Das Feuer   Mi Mai 21, 2008 11:36 am

Kurz vorweg: Irgendwie war ich gestern auf einmal zu müde und bin dauernd gecrasht, dass das RP für Xoda sehr schwer wurde *lach*, aber ich schreib hier mal auf, wie es hätte sein sollen. Xoda, wenn du das liest weisst auch du, worauf ich hinaus wollte hehe.

Wir standen vor der Stadt und unterhielten uns über die bevorstehende Hochzeit der Königin mit Sir Morren, meine Schwester konnte ihr Lachen leider schlecht verbergen und so geritten Sie und die Königin aneinander. Ich hörte auf einmal ein Weinen, ein Jammern. Als ich es lokalisiert hatte ging ich in dessen Richtung um herauszufinden welchen ursprung es hatte.

Hinter einem Baum fand ich ein kleines Mädchen, zusammengekauert und Blutüberströmt, ich war wie perplex und ging zu den anderen um es ihnen zu sagen, konnte aber kaum ein Wort heraus bringen. Sir Xoda kam mit mir um zu sehen, was ich sah, aber er sagte, da wäre niemand und ich erschrak. Ich sah es doch genau vor mir! Als ich das Mädchen ansah drehte es den Kopf und ich sah...mich.

Panisch rannte ich Richtung Fluss und setzte mich. Was war nur aus mir geworden, ich sah Dinge, die nicht da waren und hörte Stimmen, die nur zu mir sprachen. Sir Xoda setzte sich zu mir und ich erzählte ihm von der Schatulle und dem Feuer, was mich wie wahnwitzig anzog.

Als die Königin dies hörte, empfahl sie uns in ihrer Bibliothek nach einer Lösung zu suchen und so machten wir uns auf Richtung Schloss.

Oben angekommen suchten wir lange nach dem richtigen Buch und fanden es nicht. Aber ich fühlte plötzlich etwas. Das Feuer in mir schien aufzuflammen, ich spürte wie ich mich stärker und stärker fühlte. Ich sah Bilder von Opfern und Gejagten. Ich spürte nichts mehr, alles war wie in einem Traum und mir es egal. Mein Haare färbte sich feuerrot und ich sah die Zukunft, eine Zukunft in der etwas großes Geschehen würde, nur was es sein würde blieb mir verborgen.

Sir Xoda erschrak und ich lächelte ihn an. Etwas in mir hatte sich verändert, ich fühlte mich besser als je zuvor. Xoda und die Ventrue könnten einander helfen sagte ich und das ich ihm helfen würde eine angemessene Position in Darkness zu bekleiden. Ich glaube er war dennoch verwirrt, aber ich vergewisserte ihm, es sei alles nur zu seinem Besten.

Ich liess ihn im Schloss zurück und ging hinaus...

Angst und Schrecken werden verbreitet...keine Ende in Sicht, nur einer kann es bekämpfen...

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