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 Hera Loon - die Druidin des Rhiannon Ordens

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Hera Loon

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BeitragThema: Hera Loon - die Druidin des Rhiannon Ordens   Do Nov 15, 2007 4:49 pm



Ich wurde als Hexe geboren. Ich höre nun die Einwände von einigen, die meinen dass keine Frau als Hexe zur Welt kommt - doch die haben keine Ahnung von Karma.
Meine Mutter lernte meinen Vater, der - wie ich erst sehr spät erfuhr ein Druide war, während eine seiner Reisen kennen. Ich weiss bis heute nicht woher er kam, wie er war, und ob er überhaupt noch lebt. Ich wurde während eines Lammas Rituals zu Lughnasadh gezeugt und kam zu Ostara,dem Fest der Tag- und Nachtgleiche zur Welt. Meine Mutter verschwand noch am Tag meiner Geburt, sie empfand die Schande ein uneheliches Kind geboren zu haben als zu gross. Sie lies mich bei meinen Grosseltern zurück. Dort wuchs ich, sehr gut behütet, und liebevoll umsorgt im christlichen Glauben heran. Nach meinen Eltern fragte ich lange Zeit nicht - mir fehlte es an nichts, erstaunlicherweise hat mich auch viele Jahre nicht interessiert warum andere Kinder Eltern haben, ich jedoch nur Grosseltern und andere Verwandte. Der einzige Schatten der auf meiner Kindheit lag waren schwere Albträume, die bereits sehr früh begannen und von denen sich niemand erklären konnte woher sie rührten.
Ich träumte immer wieder von Feuer.. Feuer das mich zu verzehren drohte, von furchterregenden Dämonen, die grosse Geweihe trugen, von Frauen deren Blut auf die Erde tropfte. Sehr früh bemerkte ich, dass ich die Gedanken der Menschen um mich "hören" konnte und dass ich anhand ihrer Stimmen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser Personen "sehen" konnte. Mein Lieblingsspielzeug waren die Spielkarten meines Grossvaters, mein Lieblingsspielplatz ein grosser Apfelbaum. Oft sass ich stundenlang unter ihm im Garten meiner Grosseltern und betrachtete die Karten. Wenn man mich fragte was ich denn die ganze Zeit tun würde, bekamen sie meist zur Antwort "ich sehe nach wie es meinen Freunden geht". Sobald die Abenddämmerung hereinbrach und der Mond am Himmel aufzog, unterhielt ich mich mit ihm und mit den Sternen. Nein, ich war kein einsames Mädchen, falls Ihr das denkt. Ich hatte Freunde, eine grosse Familie mit vielen Tanten, Onkels, Cousinen und Cousins und trotzdem unterhielt ich mich am liebsten mit dem Mond. Im Alter von 10 Jahren begann ich gegen den christlichen Glauben aufzubegehren.. ich weigerte mich zur Kirche zu gehen, und wenn man mich zwang stellte ich dem Pastor unangenehme Fragen, ich machte ihn mit Vorliebe vor anderen lächerlich und beschimpfte ihn als einen Heuchler. Er nannte mich "aufmüpfig" und empfahl meinen Grosseltern mich für einige Zeit in eine Klosterschule zu geben, damit man mich wieder zurück auf den "rechten Weg" führen könnte. Meine Grosseltern willigten ein und so verbrachte ich 5 Jahre im Kloster. Der Plan des Pastors ging auf, ich wurde während dieser Zeit auf den rechten Weg geführt, nur war es nicht der Weg den er sich vorgestellt hatte. Woran es genau lag kann ich bis heute nicht sagen. Waren es die alten Klostermauern die mir oft Geschichten aus längst vergangener Zeit erzählten, waren es meine Träume die während dieser Zeit noch mehr zunahmen, oder war es einfach der extreme Unterschied den ich während dieser Zeit zwischen dem christlichen Glauben und dem, woran ich glaubte erkannte... wie auch immer, ich kam ins Haus meiner Grosseltern zurück und war eine Hexe wie sie im Buche steht. Schon als Kind hatte ich von meiner geliebten Grossmutter viel über Kräuter und deren Wirkung gelernt, doch im Kloster hatte ich diese Lehre vertieft, ich wusste nun alles über Kräuter, wann sie heilsam, wann sie giftig wirkten, wie man sie anwendet und in welchem Mischverhältnis sie mit anderen Pflanzen zusammengesetzt werden dürfen. Ich tanzte bei Vollmond auf Waldlichtungen, legte Karten als ob ich viele Leben lang Erfahrung darin hätte, zog - ohne zu wissen was ich da eigentlich tat - den Schutzkreis um mich wenn die Albträume mich wieder heimsuchten, hielt Rituale, die mir niemand beigebracht hatte, gab mein Menstruationsblut an Grossmutter Erde zurück, bereitete Räucherwerk und konnte Menschen denen ich begegnete, durch einen Blick in ihre Augen bis in ihre tiefsten seelischen Abgründe blicken. Alle nannten mich nur noch "die Hexe". Im Alter von 16 Jahren reiste ich erstmalig nach Frankreich und besuchte dort die Bretagne - seitdem weiss ich dass dort die Heimat meiner Seele liegt. Ich erlebte etwas das ich bis heute nur mit meinem spirituellen Geist, aber nicht mit dem menschlichen Verstand erfassen kann. Ich kannte, obwohl ich zuvor nie dort gewesen war alles. Jeden Weg, jeden Baum, jede Klippe. Der Wind streichelte mir übers Haar und flüsterte mir Zaubersprüche, die mir fremd und doch so vertraut waren ins Ohr, der Mond zeichnete vor mir magische Symbole in den Sand. Das Meer, das tosend gegen die Klippen schlug klang wie ein lautes Trommeln. Wie aus dem Nichts kommend stand plötzlich eine ältere Frau vor mir, sie band mir schweigend und liebevoll lächelnd meine Haare zum Zopf. Dann zeichnete mir das Symbol der dreifachen Göttin in den Nacken und küsste meine Stirn. Als ich mich umsah war ich umringt von 3 Frauen und 2 Männern. Sie errichteten ein Feuer, murmelten leise Beschwörungsformeln und ich wusste dass dies der Augenblick war auf den ich mich selbst solange ich denken konnte unbewusst vorbereitet hatte: ich wurde im Kreis der Hexen aufgenommen.Ich gehörte nun der Schwesternschaft von Avalon an, ich bin eine Anhängerin der großen Göttin. Ich bin eine Hexe!
Viele Jahre war ich danach auf Wanderschaft, immer auf der Suche nach noch mehr Wissen und nach etwas von dem ich bis ich die World of Darkness betrat nicht wusste was es ist. Doch dort begegnete er mir.. Setanta der König des Rhiannon Ordens in Gestalt eines Vampirs. Verflucht zur Unsterblichkeit streifte er ruhelos umher. Ich erkannte ihn und die wahre Bestimmung seiner Seele bei unserer ersten Begegnung sofort und ich bot, gemeinsam mit der Königin, alle mir zur Verfügung stehende Magie auf um seinen Fluch zu lösen. Ich liess ihn von meinem magischen Blut trinken und war mir dessen bewusst dass dies, sollte er nicht rechtzeitig von mir ablassen, meinen Tod bringen könnte und auch für ihn könnte das trinken meines Blutes schwere Folgen haben. Während er sich über mich beugte, betete ich um Beistand dass der Vampir in ihm nicht die Oberhand gewinnen würde. Ich fühlte den kurzen Schmerz seines Bisses anfangs kaum, als sich jedoch seine Zähne tiefer in mein Fleisch bohrten, mein eigenes Blut in einem kleinen Rinnsal über meinen Hals lief, brannte dies wie glühendes Eisen auf meiner Haut. Mit einem Ruck riess er sich los, er starrte mich aus seinen glühenden Augen an, lies seinen Blick zu der Blutspur wandern die sich noch immer auf meiner Haut zog. Mein Herz pochte aus Angst dass er nun die Kontrolle verlieren würde... doch dann wand er sich abrupt ab und verschwand in die Nacht.Gemeinsam mit der Königin und ihren Guards durchsuchte ich die ganze Umgebung, bis wir ihn am nächsten Morgen in einem Waldstück bewusstlos liegend fanden. Die Guards brachten ihn zurück ins Schloss. Dort verbrachte er einige Tage zwischen tiefer Ohnmacht und grossen Schmerzen. Doch er erholte sich! Wir haben mit vereinten Kräften den Vampir in ihm bezwungen und nun ist endlich seine Zeit gekommen: das neue Zeitalter in der World of Darkness ist angebrochen! Der König des Rhiannon Ordens ist zurück und ich werde ihn als Druidin begleiten wohin auch immer seine Wege ihn, meine Schwestern und Brüder führen mögen.
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Meine Stärke, die zugleich auch meine Schwäche ist:

ich führe einen erbitterten Kampf gegen das Böse, gegen die Dunkelheit, gegen die Schattenwelt, aber begebe mich dadurch auch immer wieder selbst ins Dunkel - und genau dort bin ich angreifbar. Körperliche Gewalt kann ich nur durch grosse Selbstüberwindung anwenden, und dieser innere Kampf in mir schwächt meine ansonsten unübertreffliche mentale Stärke dann enorm.


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