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 Die Legende von Magnus Cane

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Kiraai Voom

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BeitragThema: Die Legende von Magnus Cane   Di Jun 24, 2008 1:54 pm

Eine alte Legende ist es, die tragische Geschichte des Magnus Cane, nicht mehr und nicht weniger.

Manche Geschichten basieren auf Wahrheit. Andere auf Lügen.
Aber wer vermag schon Wahrheit von Lüge zu unterscheiden?

Wahr ist, dass es im fünftem Jahrhundert nach Christi Geburt einen Mann gab, der den Namen Magnus Cane trug.
Er herrschte über sein Schloss und große, prachtvolle Ländereien, führte ein vorbildliches Leben und war ein angesehener und einfallsreicher Gutsherr seiner Zeit.
Doch eines Tages überfiel eine schreckliche Krankheit das Reich Arvena, in welchem er lebte.
Diese Krankheit fegte über das Land wie ein Orkan, machte weder vor den Häusern der Reichen, noch vor denen der Armen halt. Mann nannte sie "den schwarzen Tod."
Binnen Wochen löschte sie alles Leben in der Gegend aus. Nur einen Überlebenden gab es am Ende. Magnus Cane.

Die Menschen munkelten, flüsterten, säten dunkle Gerüchte, und brachten ihn mit Hexerei in Verbindung. Natürlich wurden sämtliche abergläubische Reden von jenen niedergeschlagen, die Magnus persönlich kannten. Doch irgendwann kam es auch ihnen äußerst seltsam vor, dass die Zeit an ihrem Freund vorüberging, ohne Spuren zu hinterlassen.
Wieder wurden Gerüchte laut, und dieses Mal war niemand dort, sie zum schweigen zu bringen.

Cane zog sich zurück, wurde mehr und mehr zum Einsiedler...doch die Dominikaner die immer mehr auf ihn aufmerksam wurde zogen in Arvena ein. Sie hatten den Auftrag von Papst Silvester II erhalten Magnus Cane aufzuspüren und ihn zu gemäß seines Ediktes als Ketzer und Häresie vernichten und seine teuflischen Machenschaften zu beenden.

Die Dominikaner fanden Magnus Cane in seinem Herrenhaus in Arvena und folterten ihn solange bis er ihnen von seinen Forschungen im Bereich der Alchemie und der schwarzen Künste erzählte. Er gestand auch, einen Stein erschaffen zu haben der ihm vor dem schwarzen Tod bewahrte und ihm zu dem nicht weiter altern ließ, von den Nebenwirkungen des Steines allerdings erzählte er nichts.

Magnus Cane wurde am Dorfplatz von Arvena verbrannt und der Stein in zwei Teile gespalten. Die Dominikaner dachten, dass er so seine Kräfte verlieren würde und zur Sicherheit brachten sie die beiden Hälften weit von einander entfernt in fremde Länder.
Die beiden Mönche die damit beauftragt wurden, sollten soweit reisen wie sie konnten und niemals wieder kehren. Sie mussten die Hälften mit ihren Leben schützen und so gut verstecken, dass sie nie wieder zusammen finden würden oder von anderen Menschen entdeckt werden würden. Diese Vorsichtsmassnahmen wurden getroffen als die Dominikaner bei der Verbrennung von Magnus sahen wie er sich im Feuer in einen Wolf verwandelte.

Die Jahrhunderte vergingen und die Menschen in Arvena vergaßen Magnus Cane, alte Legenden wurden über das Herrenhaus erzählt die nichts mehr mit der wahren Geschichte zu tun hatten. So kam es das Magnus Cane zu einer von zahlreichen Legenden wurde. Es wird gemunkelt des einst einen schwarzen Magier gab, der einst hier lebte und über ewige Jugend verfügte und frei von jeglichen Krankheiten war…wie er hieß und was aus ihm geworden ist, das weiß niemand mehr.

So jedenfalls lautet die Legende.
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