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Leben in Secondlife
 
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 Die Heilerin und der Schmied

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candycharman

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BeitragThema: Die Heilerin und der Schmied   Fr Jul 11, 2008 2:40 pm


Wir trafen uns , nach Jahren meiner Abwesenheit, genau unten am Stadttor und erkannten uns sofort wieder. Obwohl aus dem jungen klapperdürren Knaben von einst, ein kräftiger, wohlgestalteter junger Mann geworden ist.
Ja damals, als ich noch bei meinem Vater dem Heiler der Stadt, behütet aufwuchs. Er mich mit auf seine Wanderungen durch Wälder und Felder nahm, um Kräuter, Wurzeln und andere Zutaten für seine Elexiere, Umschläge und Salben zu suchen. Dabei erklärte er mir alles, was ich für meine mögliche Zukunft benötigen könnte, unauffällig und spielerisch.
Und wenn Ken seinem Vater dem Schmied nicht helfen mußte, begleitete er uns.
Wie freute ich mich, sein Gesicht sofort wieder zu erkennen. Und er lud mich gleich ein, ihn zu besuchen, in der Schmiede.
Ich konnte einfach nicht anders, ich wollte sehen wie er lebt und wie es ihm geht und sagte schnell zu, bevor er es sich noch anders überlegen konnte.
Die Umgebung floss in einem Nebel an mir vorbei, meine Augen waren nur auf seinem breiten Rücken und beobachteten das Spiel seiner Muskeln.
In der Schmiede angekommen, ging er zügig an das Feuer und holte ein glühendes Stück Metall aus der Glut und begann es zu bearbeiten.
Dabei konnte ich mich in Ruhe in der Schmiede umschauen, die sich nicht im geringsten verändert hatte. Als wäre ich erst am Vortag aus der Schmiede gelaufen.
Ken meinte ich hätte mich nicht verändert. *blickt an sich herab und schmunzelt, ich finde schon...
Nachdem er seine Arbeit beendet hatte, setzte er sich auf den Rand des Tauchbottichs, eine solch vertrauter Anblick...
und ich wurde in unsere Kindheit und Jugend zurückversetzt. Ich mußte lächeln, ging auf ihn zu und *kichert .... schubste ihn Rücklings in den Bottich. Er war vollkommen überrascht. Hat er etwa unsere Spiele vergessen? Und wie ich oft ich dies getan hab wenn er so locker af dem Rand saß.
Sicherheitshalber bin ich etwas zurückgetreten, er war einst sehr flink und hat mich dann zu sich in den Bottich geholt.
Aber er bat mich um Hilfe und nachdem ich vorsichtig wieder näher an den Bottich trat griff er schnell meine Hand und zog mich zu sich ins Wasser.
Er hat mich somit also würdig begrüßt, an unsere Kindheit angeknüpft und mich für kurze Zeit die Trauer um den Verlust meines Vaters vergessen lassen.
Ken half mir noch aus der Wanne, da ich so nasse Kleider hatte und doch ein wenig erschöpft von der langen Reise war. Dann gab er mir noch eine Decke da mir doch etwas kalt war und beantwortete dabei geduldig meine vielen Fragen. Vor allem da ich nicht wußte was mit meinem geliebtem Vater geschehen war und ich ein schlechtes Gewissen hatte, da ich ihm im Alter nicht unterstützt hatte und er ganz allein zurückblieb und verschwand.
Als dann ein Herr von der Stadtwache seinen Rundgang an der Schmiede vorbei ging, verabschiedete ich mich schnell und ging noch immer etwas bedrückt aber durch meinen Jugendfreund etwas erleichtert heim zur Praxis, die nun mein Platz einer schwierigen und verantwortungsvollen Tätigkeit wurde.
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candycharman

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BeitragThema: Re: Die Heilerin und der Schmied   Mo Jul 14, 2008 10:44 am

Ein paar Tage nachdem ich die Praxis aufgeräumt und geputzt hatte, saß ich am Tisch und studierte die Bücher meines Vaters als es klopfte. Ich erschrak leicht, da ich mit Patienten noch nicht rechnete." Es konnte sich doch nicht so schnell herumgesprochen haben das ich die Praxis von Vater übernommen habe, oder doch? Der Stadtwächter vielleicht- er kommt schließlich bei seinen Wachgängen durch die ganze Stadt und hat gewiß nichts besseres zu tun gehabt als es auszuplaudern."
Ich sprang schnell auf und lief zur Tür, da hörte ich schon seine vertraute Stimme,die um Einlass bat. Er habe sich verletzt.
Ich besah mir seine"Verletzung". *mußte mir das Grinsen dabei aber wirklich verkneifen
Er hatte eine solch winzige Brandblase an der Hand, die er bei seinen schwieligen Händen bestimmt noch nicht einmal bemerkte.
Ich spielte das Spiel mit und versorgte seine Hand fachgerecht. War ich doch froh ihn berühren zu können ohne das jemand etwas anstößiges daran gefunden hätte.
Ken war so vertraut und doch anders. Aus ihm war ein Mann geworden. Wer weiß was er während meiner Abwesenheit alles erlebt hat. Aber seine Augen... seine Augen haben sich nicht verändert. Die selben wachen, aufmerksamen, ruhigen... und was ich noch denke, nein ich wag es nicht auszusprechen... Blicke.
Und wieviel Narben er trotz seiner jungen Jahre schon an den Händen und Armen hatte. Ich hätte so gern der Schmerz jeder einzelnen Verletzung gelindert, doch es war zu spät... ich konnte nur noch sanft darüber fahren und ihm so im Nachhinein ein wenig Linderung verschaffen.
Nach dem ich seine *hust Verletzung versorgt hatte, hörten wir vor dem Haus jemand singen und herumpoltern und liefen hinaus um zu sehen wer da solchen Lärm machte.
Es stellte sich heraus das es die ehemalige Schankmagd war. Sie arbeitet nun als Magd, außerhalb der Stadt, im ehemals verlassenem Herrenhaus.
Ein sehr aufgeschlossenes junges Ding, das guter Dinge war. Obwohl sie mir sehr blass schien, Augenringe hatte und versuchte eine bleierne Müdigkeit zu überspielen. Sie sah, dafür das sie viel an der frischen Luft war und weite Wege zu laufen hatte aus als wäre sie seit Monaten nicht aus dem Haus gekommen. Ihr Anblick ließ Sorgen in mir aufsteigen- Sorgen um ihre Gesundheit.
Ihr Wesen verändere sich mitten Gespräch aprupt. Ihr junger Herr erschien auf dem Marktplatz. Er grüßte uns zwar kurz aber das Hauptgespräch fand zwischen der Magd und dem Herren statt. Meist Wortlos. Die Mimik zwischen den Beiden war eindeutig. Sie himmelte ihn an, war ihm aber gleichzeitig irgendwie verfallen, als wäre ein Schleier über ihren Blick gefallen ... und nichts nahmen die Beiden um sich herum wahr.
Sehr seltsam, soetwas habe ich nie gesehen... obwohl *grübelt in den Büchern habe ich etwas gelesen, etwas was im fernen Osten, im Morgenland gesehen wurde. Ich muß noch einmal darüber nachschlagen.

Als der Herr und seine Magd gegangen waren fragte ich den Schmied ob er das seltsamen Verhalten zwischen Magd und Herren bemerkt hätte.
Er meinte, sie wäre nur verliebt in ihren Herren. Dies mußte ich verneinen.
Nein Verliebtsein sieht anders aus, ganz anders. *nachdenklich den Kopf schüttelt.
Wir haben uns dann auch bald voneinander verabschiedet....
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BeitragThema: Der Pächter   Mo Jul 14, 2008 10:56 am

Einige Zeit darauf besuchte mich ein Bauer in der Praxis, der das Land der Herren um deren Hof gepachtet hatte.
Er war sehr blass, hatte eine leicht blutende Wunde am Hals und gab an das ihm schwindelig sei und er wohl bei einem Schwächeanfall gestürzt sei.
Ich fragte ihn ob er genug esse und trinke und entdeckte dabei seine Verletzung am Hals, von der er selbst bis dahin noch nichts verspürt hatte.
Sehr seltsam- zwei kleine trichterförmige Wunden, die recht tief gingen aber kaum bluteten. Seine Vermutung es wäre die Folge von Steinen auf die er gefallen wäre, habe ich vehement verneint. Steine verursachen nicht solche gleichförmigen Verletzungen.
Ich versorgte die Wunden mit einem kühlendem, reinigendem Elexier und entließ den Bauer mit Ratschlägen über eine ausreichende Ernährung.
Aber seltsam war das schon mit dem Bauer* grübelt - soetwas habe ich noch nie gesehen.
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BeitragThema: Die Heilerin und die Familie Kieselstein   Do Jul 17, 2008 12:09 am

Einige Tage darauf, als ich nochmal einige Besorgungen machen wollte, lief mir die Familie Kieselstein über den Weg...
Besser gesagt die Eltern die ihre Tochter hier im Ort suchten und auch hinter meinem Haus fanden. Wir vertieften uns ziemlich schnell in ein Gespräch, in dem ich meine Sorgen über deren Tochter äußerte. Sie war genauso blass wie ihr Vater, was für ein junges Mädchen das praktisch den ganzen Tag draußen ist sehr ungewöhnlich scheint. Zusätzlich hatte sie die selbe Verletzung am Hals wie ihr Vater. Dies hat mein Interesse nun doch stark geweckt.
Um die Eltern zu beruhigen hab ich mich um die Tochter gekümmert und ihnen einige Anweisungen mitgegeben, in der Hoffnung das sie ihre Tochter eine kleine Weile besser unter Kontrolle haben.
Ich für meinen Teil werde in meinen Büchern nach solchen Wundmalen nachschlagen...
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BeitragThema: Re: Die Heilerin und der Schmied   Do Jul 17, 2008 3:08 pm

Heute am frühen Morgen, mit blauem Himmel und ich konnte die Wärme des Tages schon ahnen, lief mir doch die Tochter der Pächterfamilie in die Arme. Die welche eigentlich nur auf dem Hof unter den Augen ihrer Eltern bleiben sollte. Ich dachte mir sofort das sie die Gunst der Stunde nutzte während ihre Eltern noch schliefen, die Gegend zu erkunden und vielleicht irgendwelchen Schabernack zu treiben.
Sie wollte mir doch tatsächlich einreden ihre Mutter hätte sie wegen Äpfeln zum Markt geschickt- früh wo gerade die Sonne aufgegangen war und die Marktleute selbst noch nicht aus ihren Häusern waren.
Wie konnte ich dieses, nach Freiheit dürstende Kind, nun wieder zurück zu ihren Eltern bringen ohne das sie vor lauter Trotz davon lief?
Da kam mir eine wundervolle Idee, meinen Kräuterbestand mußte ich sowieso auffüllen und so konnte ich die Kleine auf diesem Weg sicher bei ihren Eltern abliefern.
Ich hieß sie dort zu warten wo sie stand, mit ernsten Worten und lief schnell ein wenig Proviant einzupacken und einige Leinenbeutelchen für die Kräuter die ich benötigte.
Sie hatte sich auch wirklich nicht von der Stelle gerührt und geduldig, oder vielleicht auch einfach nur neugierig ,wegen der gemeinsamen Wanderung, gewartet.
Ich merkte das das Mädchen recht aufgeregt war und wir wollten gerade los, da lief ein fein gekleideter Herr auf uns zu. Oh und er schaute garnicht nett, naja feine Herren schauen selten nett auf das gemeine Volk.
Die Kleine wurde augenblicklich starr vor Angst und der Herr zog sie nach einer kurzen Begrüßung, wegen einer zerbrochenen Vase zur Rechenschaft. Ich schob mich unauffällig ein wenig vor das Mädchen und betrachtete den Herren forschend.
Er war, welch Wunder, sehr sehr blass. Und seine Augen hatten einen Blick der die Kleine fast am Boden aufspießte und gleichzeitig gierig brannte. Ich erschrak bis ins Mark, ließ mir dieses aber nicht anmerken und wendete meinen Blick schnell von den Augen ab über die Schulter des Herren. So konnte ich ihm aus dem Augenwinkel weiter beobachten und es sah nicht so aus als würde ich ihn beim reden nicht ansehen. Ich war zu neugierig ob der Herr auch solche Verletzungen am Hals hatte aber hütete mich auf seinen Hals zu starren.
Er wollte die Kleine wegen Besorgungen gleich mitnehen und wohl auch wegen ihres Fehlers bestrafen.
Dies konnte ich gerade noch abwenden indem ich ihm erklärte das ich sie gerade mitnehmen wollte und er doch die Mutter wegen der Besorgungen bitten könne. Oh das gefiel ihm garnicht... *lächelt in sich hinein... ich habe mich seinen Anweisungen widersetzt, soetwas gefällt keinem hohen Herren. Darauf ist er dann stolz und ohne weitere Worte davonstolziert.
Vor der Bestrafung werde ich die Kleine wohl nicht beschützen können, aber erstmal war sie etwas nach hinten verschoben worden.
Wir liefen dann beide aus der Stadt in Richtung des Herrenhauses und sammelten unterwegs Kräuteer, wobei ich der Kleinen die Namen und deren Verwendungszweck erklärte. Sie saugte diese Informationen in sich auf und ich konnte an ihrem Gesichtsausruck erkennen das sie versuchte es sich zu merken.
Wie erinnerte dies mich an meine eigene Kindheit, als mein Vater mit mir genau das selbe tat. *lächelt
Nach einiger Zeit des Suchens und Sammelns beschloss ich mit ihr im Schatten eines großen Steines zu rasten und den Proviant zu teilen. Es war trotz der frühen Morgenstunde schon recht warm und die Sonne schien schon hell vom Himmel.
Wir haben noch nicht lange gesessen und ich wollte gerade mehr über ihre Kindheit erfahren, da lief der Schmied den Weg entlang. Er ist nun riesig und unheimlich kräftig, aber sein Gang hat sich nicht verändert. Ich würde ihn sofort aus einer Menschenmenge heraus erkennen.
Was er wohl um diese Zeit hier täte? ...
Er erschien irgendwie unsicher... aber die Kleine, Sandra ihr Name, half ihm*schmunzelt ... mit einer Antwort... Das er wohl nach den Geräten des Vaters sehen wollte.Worauf er sofort dies bestätigte.
Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile und ich teilte den Proviant auch mit ihm... obwohl er wohl mit dem Wasser nicht so zufrieden schien, er trank es aber ohne Widerspruch...
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BeitragThema: Die Heilerin und die Familie Kieselstein   Sa Jul 19, 2008 11:41 am

War dies ein Tag...
schon am frühen Morgen als ich noch damit beschäftigt war klopfte es zum ersten Mal an meine Praxistür...
Ich lief noch mit dem Skalpell und der Schere in der Hand zur Tür um sie zu öffnen. Eine feine Dame stand dort begehrte in dem für den Adel so typischem Ton Einlass.
Ich ffraggte mich schon was sie von mir einfachen Heilerin wohl wolle, da erkannte ich sie wieder. Die ehemalige Schankmagd, gekleidet wie eine hohe Dame...
Bevor ich jedoch näher mit ihr reden konnte pochte es wieder lautstark an der Tür und der Bauer rief verzweifelt um Hilfe. so schnell ich konnte lief ich vor die Tür und sah die Tochter der Kieselsteins ohnmächtig auf dem Boden liegen. Der Bauer trug sie schnell in die Praxis und ich begann sie zu untersuchen. Sie hatte keine Verletzungen, kein Fieber... nur die Wunden am Hals... sie bluteten wieder leicht.
Während ich sie untersuchte kam sie langsam wieder zu sich.
Die Eltern standen hilflos und entsetzt über den Zustand ihrer Tochter an der Seite. Dabei erfuhr ich das sie ihre Tochter aus den Augen gelassen hatten.
Ich befragte Sandra was ihr passiert wäre, warum sie nicht dort blieb wo ich es ihr angewiesen hatte. Sie ist ein sehr trotziges und eigenwilliges Mädchen und sie wollte nicht zu ihrer Tante und wäre deshalb weggelaufen. Bei der Befragung erfuhr ich auch das wieder einer der Herren in ihrer Nähe gewesen war, als sie wieder Besinnungslos wurde.
Dies bestätigte meinen Verdacht... etwas was ich in den Büchern meines Vaters entdeckt hatte...
Diese Herren... waren nicht mehr von dieser Welt und die Male am Hals der Kieselsteins und der Magd... waren Folge ihrer Gier...
Doch wie konnte ich den Kieselsteins helfen? Diese einfachen Leute, die schon soviel schlechtes erlebt hatten und nun in das nächste Grauen liefen... ein Grauen das endlos werden konnte und immer mehr Grauen hervorbrachte....
Erstmal gab ich der gesamten Familie Kieselstein ein wenig Wein zur Stärkung... sie sahen alle so aus als könnten sie dies gebrauchen.Danach ging ich mit der Bäuern vor die Tür und überließ Sandra unter der Aufsicht ihres Vaters. Vor der Tür rafen wir auf die Herren ... ein Umstand der mich sehr beunruhigte aber ich blieb äußerlich ruhig und flüsterte der Bäurin eindringlich zu ihre Tochter so schnell wie möglich zu ihrer Tante zu schicken und machte ihr den Vorschlag ihre Tochter solange unter meiner Aufsicht zu lassen. Dies wurde von der Bäuerin mit Begeisterung angenommen und wir gingen schnell wieder hinein.
In der Zwischenzeit mußte mit Sandra irgendetwas vorgegangen sein... sie war völlig aus dem Häuschen und wollte unbedingt gehen. Die Herren... schoss es mir durch den Kopf.... sie mußten noch in der Nähe sein und irgendwie Einfluß auf Sandra nehmen. Ich mußte verhindern das das Mädchen vor die Tür kam und verriegelte schnell die Tür während der Vater versuchte sein Kind zu halten. sie entwickelte Kräfte die man diesem Kind nie zugetraut hätte. Ich hatte sie schon fast bei der Liege mit dem Vater zusammen da lief die Mutter zur Tür hinaus... und Sandra lief ihr, woher auch immer sie die Kräfte nahm... hinterher und überrannte ihre Mutter die darauf stürzte und ohnmächtig wurde. Ich lief dem Mädchen hinterher, in der Hoffnung sie noch einzufangen und wieder zu beruhigen... und hoffte das sie nicht sofort in die Arme des Herren lief der ihr dies angetan hatte. Der Vater lief mir zwar hinterher, aber irgendwie nicht mit dem rechten Elan was ein besorgteer Vater eigentlich an den Tag legt. Aber ich hatte keine Chance, zuviele Möglichkeiten sich zu verstecken. Ich ließ resigniert die Schultern sinken und lief mit dem Vater zurück vor meine Praxis um wenigstens der Mutter zu helfen, die sich verletzt hatte.
Und wer stand dort noch vor meiner Tür... meine kleine Freundin Mara... sie war auf die lange Reise gegangen um mich zu besuchen und hatte sich erstmal um die Bäuerin gekümmert die dort am Boden gelegen hatte. Der Bauer trug auch sie in meine Praxis und ich versorgte die Wunde am Kopf ... sorgsam darauf schauend ob sie nicht auch solche Verletzungen wie Tochter und Ehemann hatten, aber sie hatte sich nur durch den Sturz am Kopf verletzt, was mich irgendwie beruhigte.
Ich versorgte erst die Wunde und dann allle Anwesenden mit Wein.
Die Mutter ließ sich nicht beruhigen, sie war völlig außer sich und wollte ihre Tochter suchen und lief dann, trotz einbrechender Dunkelheit los um Sandra zu suchen.
Ich forderte den Mann auf ihr zu folgen und er ging eher unwillig hinterher.
Ich konnte mich nur kurz meiner erschöpften Freundin Mara zuwenden. Da erschien der Bauer wieder , der nicht die geringste Lust hatte nach seinen zwei Frauen zu suchen und sich gar keine Gedanken zu machen schien.
Ich versuchte ihn mit fast alllen Mitteln zu überreden sseine Frau doch zu suchen, da ich Sorge hatte das sie diesen Herren auch völlig hilflos in die Arme laufen könne.
Auch Mara versuchte es ... schon mit eher etwas unfreundlichen Worten,aber er ließ sich absolut nicht überzeugen, er wollte wohl die Situation genießen, allein mit zwei jungen Damen zu sein.
Plötzlich öffnete sich die Tür wieder... *dies scheint ein wirklich langer Tag zu werden- dachte ich.
Und die Bäuerin trat mit einem verletzten Krieger wieder ein. Sie waren sich im Wald begegnet. Er hat sie wohl zur Besinnung gebracht und deshalb ist sie wieder hierher zu mir gekommen.
Nun hat sich der Bauer endlich wieder um seine Frau gekümmert und sie nach Hause gebracht.
Ich konnte mich um einen verletzten Krieger kümmern, der schon seit 2 Tagen mit einem Pfeil in der Schulter durch die Gegend lief und Hilfe suchte.
Ich untersuchte die Stelle, die sich zum Glück noch nicht entzündet hatte.
Dann versorgte ich ihn erstmal mit Alkohol. Er bekam eine ordentliche Menge zu trinken... und eine ordentliche Menge auf die Verletzung und den Pfeil.
Ich nahm die Amputationssäge und sägte erstmal die Spitze vom Pfeil ab, um ihn dann nach hinten hinaus ziehen zu können.
Der Krieger war einiges an Schmerz gewöhnt und gab bei der Prozedur kaum ein Laut von sich.
Zum Glück war die Lunge nicht verletzt, sonst hätte er mir jetzt noch verbluten können.
Ich drückte die Wunden hinten und vorn ordentlich ab. Ich schaute auch einmal über die Schulter zu meiner Freundin Mara, die sehr interessiert zuschaute aber auch sehr sehr erschöpft wirkte. Ich zuckte innerlich mit den Schultern.... so ist das Leben eines Heilers nun einmal.
Nachdem ich den Krieger... der schon wieder anfing zu flirten, was mir zeigte das es ihm gut ging, verbunden hatte, gab ich ihm Anweisungen für sein Vehalten der nächsten Tage. aber irgendwie scheinen mich die Männer hier alle nicht ernst zu nehmen, naja ihre Sache... ich hab es ihm gesagt der Rest liegt in seiner Hand.
Ich brachte ihn mit Mara noch auf den Weg zum Gehöft der Bauern und war dann rechtschaffend müde. auch Mara sah aus als würde sie bald umfallen. Eigentlich wollte ich sie noch in die Taverne einladen, da ich wiedermal nicht dazu gekommen war mir auf dem Markt etwas zu holen, aber selbst dazu waren wir zu müde.
Wir gingen zurück in meine Praxis wo sie ihre Sachen abgestellt hatte und sie schenkte mir eine Kräuterschriftrolle, die sie mir als Geschenk mitgebracht hatte...
Sie ist wirklich eine liebe Freundin...
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